Tag: Joseph Weizenbaum

Robert Fano – der Pate des Time-Sharing

Geschrieben am 10.11.2017 von

In den 1960er- und 1970er-Jahren waren Computer meist groß und teuer, und sie liefen mit Time-Sharing. In Deutschland sagte man auch Teilnehmer- oder Mehrbenutzersystem. Dabei versorgte ein zentraler Rechner mehrere voneinander unabhängige Terminals. Ein Pionier der Technik war der italo-amerikanische Informatiker Robert Fano. Vor 100 Jahren, am 11. November 1917, wurde er in Turin geboren….

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Der Mann im chinesischen Zimmer

Geschrieben am 31.07.2017 von

Am 31. Juli feiert der amerikanische Philosoph John Searle seinen 85. Geburtstag. Er lehrt seit 1959 an der Universität von Kalifornien in Berkeley; unter anderem widmete er sich der Sprachtheorie und dem Leib-Seele-Problem. Aufsehen erregte Searles Kritik an der Künstlichen Intelligenz. Dafür erfand er ein fiktives Experiment, das als „chinesisches Zimmer“ in die Philosophiegeschichte einging. In…

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Diener oder Herrscher ?

Geschrieben am 28.04.2017 von

Joseph Weizenbaum wurde 1923 in Berlin geboren. Mit der Familie kam er 1936 in die USA. Nach dem Krieg arbeitete er in der Industrie und als Professor für Informatik. Später lebte er wieder in Berlin; er starb 2008. Vor vierzig Jahren erschien sein Buch „Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft“ auf Deutsch….

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My Fair Software

Geschrieben am 07.01.2016 von

Künstliche Intelligenz oder KI, die Lehre von den denkenden Computern und ihren Programmen, ist wieder groß in Mode. Vor 50 Jahren erschien im Januar-Heft 1966 der „Communications of the ACM“ eine bahnbrechende KI-Software, die bis heute nachwirkt: ELIZA, der erste Chatbot der Welt. Wir haben uns das Programm, das auch online abrufbar ist, einmal angeschaut….

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Am 3. Januar 2016 feierte Michael Blumenthal seinen 90. Geburtstag. Vor 1997 bis 2014 war er Direktor des Jüdischen Museums in Berlin; zuvor leitete er die Computerfirmen Burroughs und Unisys. Ein Anlass, an die Menschen zu erinnern, die als Juden in der Nazizeit Deutschland verließen und die Informatik auf die eine oder andere Weise befruchteten….

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Vom Imitationsspiel zum Lovelace-Test

Geschrieben am 18.09.2015 von

Wie lässt sich zeigen, dass ein Computer bzw. ein Computerprogramm Intelligenz besitzt oder denken kann? 1950 beschrieb der englische Mathematiker, Kryptologe und Computerpionier Alan Turing einen möglichen Nachweis, das Imitationsspiel. Seitdem diskutieren Forscher den „Turing-Test“ und wandten ihn auch schon auf reale Software an. 2001 wurde ein neues Kriterium für maschinelles Denken vorgeschlagen: der Lovelace-Test….

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Süchtig machen nicht nur Alkohol, Nikotin, Tabletten und Rauschgifte, es gibt auch Tätigkeiten, die zu seelischer und körperlicher Abhängigkeit führen, wie etwa das Spielen an Automaten. Schon seit 1988 beschäftigen sich Psychologen mit Menschen, die vom Internet besessen sind. Vor allem Frauen taten sich bei der Erforschung und der Therapie der neuen Sucht hervor. Der…

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