Rechenmaschinen

Aristo

Stäbe zum Rechnen

Geschrieben am 10.03.2026 von

Der Rechenstab oder Rechenschieber wurde im 17. Jahrhundert in England erfunden. Nach dem Abakus war er das erste mathematische Gerät, das sich in größerer Zahl verbreitete. Er kostete nur wenig, ließ sich leicht bedienen und musste nicht wie heutige Betriebssysteme upgedatet werden. Ein Rechenschieber rechnet analog, doch das digital orientierte HNF hat ihn nicht vergessen….

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FridenWurzel

Quadratwurzel gesucht

Geschrieben am 03.03.2026 von

Archimedes, Badenia, Brunsviga, Diehl, Euklid, Thales, Triumphator, Walther: Das waren Maschinen aus der goldenen Zeit der mechanischen Rechentechnik. Sie besaßen kein Druckwerk und dienten vor allem dem Addieren, Multiplizieren und Dividieren. In den späten 1950er-Jahren schuf der Ingenieur Willi Faber im ostwestfälischen Ort Neesen eine Maschine, die außerdem noch Zahlen quadrieren und Wurzeln ziehen konnte….

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1994

Eine Rechenmaschine für den Papst

Geschrieben am 30.12.2025 von

Auch die Protestanten wissen es: Der morgige Silvestertag ist nach einem Papst benannt, Silvester I. aus dem 4. Jahrhundert. 1852 saß Pius IX. auf dem Stuhl Petri. Damals schenkte ihm Rechenmaschinen-Pionier Charles Xavier Thomas eines seiner Arithmometer. Es steht inzwischen im Bonner Arithmeum, das zu ihm ein Video produzierte. Ein baugleiches Gerät besitzt das HNF….

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CharlesStanhope

Charles Earl Stanhope (1753-1816)

Geschrieben am 19.12.2025 von

Vor 250 Jahren entstand die erste echte Rechenmaschine in England, sie enthielt eine Eingabeeinheit mit abgewandelten Staffelwalzen. Konstruiert hatte sie Charles Stanhope, Spross einer Adelsfamilie aus der Grafschaft Kent. Danach erdachte er ein weiteres Gerät für die vier Grundrechenarten sowie einen Addierer. Er schuf außerdem mehrere Exemplare einer kleinen Maschine, die logische Schlüsse ziehen konnte….

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Rechenmaschinen in Paris

Geschrieben am 21.10.2025 von

Sie war der krönende Abschluss des 19. Jahrhunderts: die Weltausstellung des Jahres 1900 von Paris. Die Schau belegte mehr als zwei Quadratkilometer, dauerte sieben Monate und zog 48 Millionen Menschen an. Sie sahen Kunst, Kultur, Wissenschaft und Technik und auch Rechenmaschinen. Über sie schrieb ein Besucher aus Berlin, der Statistiker Paul Mayet, einen längeren Bericht….

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Addierer

Herr Leibniz und sein Addiergerät

Geschrieben am 19.09.2025 von

Gottfried Wilhelm Leibniz erfand die Rechenmaschine für die vier Grundrechenarten, er skizzierte auch ein Gerät für binäre Operationen. Seinen Kern bildete ein Addierer, der mit Kugeln arbeitete. 1961 erhielt der in London lebende Miles Libbey ein Patent für solch eine Rechenvorrichtung. In dieser Woche startete in deutschen Kinos der erste Spielfilm über den großen Gelehrten. …

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Alpina

Alpina – die deutsche Curta

Geschrieben am 15.07.2025 von

In den Handel kam sie 1961, im selben Jahr verschwand sie wieder: die Alpina. Die winzige Rechenmaschine aus dem Allgäu sollte mit der ein wenig kleineren Curta aus Liechtenstein konkurrieren, was nicht gelang. 1971 endete ein zweiter Versuch, sie auf den Markt zu bringen. Die Alpina bleibt ein Wunder der Mechanik und ein nettes Sammlerstück….

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Baldwin1

Die amerikanische Brunsviga

Geschrieben am 06.06.2025 von

Zu den grundlegenden Techniken für Rechenmaschinen zählt das Sprossenrad. Ab etwa 1900 verbreiteten sich mit ihm ausgestattete Geräte in der Welt, zum Beispiel die deutsche Brunsviga. Vor 150 Jahren erhielt der Amerikaner Frank Baldwin ein Patent für eine solche Maschine, er baute zehn Exemplare seiner Erfindung. Später arbeitete Baldwin mit dem Rechenmaschinen-Hersteller Jay Monroe zusammen….

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