Tag: Gottfried Wilhelm Leibniz

Zweihundert Jahre Arithmometer

Geschrieben am 17.11.2020 von

Am 18. November 1820 erhielt Charles Xavier Thomas, Chef einer Pariser Versicherung, ein Patent mit Nummer 1.420 für ein Rechengerät. Das von ihm entwickelte Arithmometer beherrschte die vier Grundrechenarten; es arbeitete mit den von Gottfried Wilhelm Leibniz erfundenen Staffelwalzen. Ab den 1850er-Jahren baute Thomas das Arithmometer in Serie. Damit begann die industrielle Fertigung von Rechenmaschinen. …

Weiterlesen

350 Jahre Dualsystem

Geschrieben am 26.05.2020 von

Im Jahre 1670 – der Monat ist unbekannt – erschien im italienischen Campagna ein Buch mit dem Titel „Mathesis biceps, vetus et nova“, zu deutsch „Zweiköpfige Mathematik, alt und neu“. Autor war der Kirchenmann Juan Caramuel. Der gebürtige Spanier befasste sich auch mit der Wissenschaft; sein Werk enthält die erste gedruckte Darstellung des binären Zahlensystems….

Weiterlesen

Die Rechenmaschine mit der Kurbel

Geschrieben am 12.05.2020 von

Vor 130 Jahren, am 16. Mai 1890, genehmigte die russische Zensur die Betriebsanleitung einer neuen Rechenmaschine. Nun konnte ihr Erfinder, der schwedische Ingenieur Willgodt Odhner, sein Gerät auf den Markt bringen. Im ersten Jahr wurden 500 Stück in Odhners Fabrik in Sankt Petersburg gebaut. Zum Welterfolg wurde die deutsche Lizenzausgabe; wir kennen sie als Brunsviga.  …

Weiterlesen

Rechenmaschine finess – die letzte ihrer Art

Geschrieben am 14.05.2019 von

Addiergeräte schufen Wilhelm Schickard und Blaise Pascal im 17. Jahrhundert. Gottfried Wilhelm Leibniz erfand in den 1670er-Jahren eine Maschine zum Malnehmen; lauffähige Rechenmaschinen erschienen einige Jahrzehnte später. Was aber war das letzte komplett mechanische Gerät für die Grundrechenarten? Das könnte die finess gewesen sein. Sie kam 1971 auf den Markt; gebaut wurden höchstens zweitausend Stück….

Weiterlesen

Computer aus dem Spielzeugladen

Geschrieben am 19.02.2019 von

Im frühen 20. Jahrhundert verbreiteten sich Baukästen zum Konstruieren. Mit ihren Teilen schraubten Kinder – meist waren es Jungen – technische Modelle zusammen. In den 1930er-Jahren benutzten englische Forscher das Spielzeug zum Bau mechanischer Analogrechner. Zur gleichen Zeit entstanden damit auch Roboter. Ab 1966 wurde in München das Elektronik-System Lectron mit den typischen Würfeln produziert….

Weiterlesen

Blick ins Unendliche

Geschrieben am 01.06.2018 von

Vor einer Woche eröffnete das Mathematikum in Gießen seine neue Ausstellung „Kein Ende in Sicht – Unendlichkeit zum Anfassen“. Damit wagte sich das hessische Science Center an ein kniffliges Thema. Den richtigen Umgang mit dem Unendlichen lernten Mathematiker erst vor rund 140 Jahren, und wer heute das Gebiet betritt, kommt aus dem Staunen nicht heraus….

Weiterlesen

Ein vergessenes Rechengerät

Geschrieben am 13.03.2018 von

Vor 85 Jahren beschrieb die „Zeitschrift für Instrumentenkunde“ einen Apparat mit Relais und Drehwählern, wie man sie aus der Telefontechnik kannte. Der Autor des Artikels war der 1908 geborene Adolf Weygandt. Er hatte das Gerät als Student in Göttingen gebaut. Weygandt zeigte damit, dass eine mathematische Formel auch durch eine automatische Maschine berechnet werden konnte….

Weiterlesen

Eine Rechenmaschine für den König

Geschrieben am 01.12.2017 von

Das edelste Exponat des HNF ist der Arithmometer für König Ferdinand II. von Portugal. Er wurde 1852 vom französischen Versicherungsunternehmer Charles Xavier Thomas gebaut. Seine Rechenmaschinen waren die ersten, die in Serie entstanden; sie bildete später die Grundlage der deutschen Rechenmaschinenindustrie. König Ferdinand war ein Prinz deutschen Geblüts; er regierte Portugal von 1837 bis 1853….

Weiterlesen

Wir nutzen Cookies ausschließlich für Statistikzwecke und zum notwendigen Betrieb der Seite. Wir verwenden Matomo und anonymisieren die IP-Adresse. Cookies werden erst gesetzt, wenn Sie dies akzeptieren. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.