Tag: Tim Berners-Lee

Als der Goldrausch kam

Geschrieben am 07.08.2020 von

IPO oder Initial Public Offering heißt der Börsengang in Amerika. Geschichte machte der Börsenstart der Netscape Communications Corporation vor 25 Jahren. Sie bot den Netscape Navigator an, einen Browser für das World Wide Web. Am Abend des 9. August 1995 hatte Netscape einen Wert von 2,9 Milliarden Dollar, und Browser-Schöpfer Marc Andreessen war vielfacher Millionär….

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So könnten wir denken

Geschrieben am 07.07.2020 von

Vor 75 Jahren erschien in der amerikanischen Zeitschrift „Atlantic“ ein Artikel über die Zukunft der Informationstechnik. Der Ingenieurprofessor und Wissenschaftsorganisator Vannevar Bush hatte ihn verfasst. In seinem Text skizzierte Bush den Memex. Damit konnte man Mikrofilme lesen, neue Daten auf Film speichern und mit den bestehenden verknüpfen. Der Memex nahm das Prinzip des Hypertextes vorweg.  …

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Kleine Geschichte des Streaming

Geschrieben am 03.04.2020 von

Früher saßen wir am Radio oder vor dem Fernseher; ab den 1970er-Jahren entwickelte sich das Streaming. 1993 wurden Interviews online übertragen, 1994 waren die Rolling Stones über das Internet zu hören. Am 3. April 1995 führte die Firma Progressive Networks – später hieß sie RealNetworks – den RealAudio Player ein. 1997 folgte die Software RealVideo.  …

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Happy Birthday, W3C !

Geschrieben am 01.10.2019 von

Der letzte von mehreren Starttagen des World Wide Web war der 1. Oktober 1994. An jenem Datum wurde das World Wide Web Consortium W3C gegründet; es regelt die technischen Standards. Das W3C sitzt im Massachusetts Institute of Technology, der Leiter ist WWW-Erfinder Sir Tim Berners-Lee. In Berlin ist das Büro für Deutschland und Österreich. Am…

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Als Geburtsurkunde des World Wide Web gilt allgemein ein Konzeptpapier mit dem Titel „Informationsverwaltung: ein Vorschlag“. Der englische Physiker Tim Berners-Lee verfasste es im März 1989 im Kernforschungszentrum CERN bei Genf; anschließend ließ er es im Kollegenkreis zirkulieren. Es bewirkte zunächst wenig. Der Vorschlag enthielt aber schon die wichtigsten Elemente des späteren globalen Computernetzwerks.   …

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NeXT – der goldene Flop

Geschrieben am 12.10.2018 von

Am 12. Oktober 1988 enthüllte Steve Jobs in San Francisco den Computer NeXT. Er stammte aus der gleichnamigen Firma, die Jobs 1985 nach seinem Weggang von Apple gegründet hatte. Der schwarze Würfel besaß überragende Grafik- und Multimedia-Fähigkeiten, er kostete aber 6.500 Dollar. Der NeXT verkaufte sich schlecht, hatte jedoch einen großen Einfluss auf die Computerentwicklung….

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Die digitale Pinnwand

Geschrieben am 07.08.2018 von

Vor 45 Jahren startete im kalifornischen Berkeley das Community Memory, die erste Mailbox der Welt. In einem Plattenladen wurde am 8. August 1973 ein Fernschreiber aufgestellt; eine Telefonleitung verband ihn mit einem Computer in San Francisco. Die Benutzer konnten Texte an den Rechner schicken und dort gespeicherte Inhalte nach Stichworten durchsuchen. Das Projekt endete 1975….

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Der Apple, der die Firma rettete

Geschrieben am 04.05.2018 von

In den Neunzigern geriet die Firma Apple in die Krise. Die Umsätze sanken von Jahr zu Jahr, die Marktanteile der Konkurrenz wuchsen. Das galt vor allem für Computer mit Windows-Betriebssystemen. 1997 kehrte der einst herausgedrängte Steve Jobs zu Apple zurück. Als „vorläufiger“ Geschäftsführer präsentierte er am 6. Mai 1998 den iMac, der die Wende brachte….

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